Senseo – sieht ganz schön alt aus!

Aus Neu mach Alt – ein geschickter Marketingschachzug.

Senseo eine bekannte Kaffeepad-Marke des niederländischen Kaffee- und Teeherstellers Douwe Egberts erhielt ein komplettes Neudesign – angefangen beim Logo, welches auch auf der neuesten Kaffeemaschine prangt, bis hin zum Verpackungsdesign der Pads. Das Besondere: Entgegen dem allgemeinen Trend zur Reduktion und Schnörkellosigkeit im Design setzt man beim Niederländer auf eine Gestaltung, die suggeriert, die pads gebe es schon seit1753“ so zumindest der Zusatz.

Das neue Design wurde im August vorgestellt. Mittlerweile  stehen die neu gestalteten Produktverpackungen in den Regalen der Super- bzw. Elektromärkte. Der neue Schriftzug „erzählt“ eine Geschichte – die Geschichte das Produkt habe sich schon lange bewährt und sei deshalb auch hochwertig. Ein durchaus geschickter Marketingkniff, der jetzt beweisen muss, ob er auch neue Kunden anzieht…

Daß ein Redesign immer auch ein Wagnis ist, zeigen die Reaktionen echter Fans auf der Diskussionseite von Philips , die ja die Kaffeemaschine beisteuern. Von übertriebenen Schnörkeln und schlechter Lesbarkeit ist die Rede, das geradlinige „alte“ Design wird gelobt… Ich finde das neue Design dagegen sehr sinnlich und gelungen –auf alle Fälle hebt es sich gegen das gegenwärtig herrschende Clean-Design ab, ohne gleich altbacken zu wirken.

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07. Oktober 2012 von juergen.huemmer
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Tipps für Gründer – Online PR

Wo liegt der Schlüssel für den optimalen Geschäftserfolg? Die selbständige Tätigkeit muss gut geplant sein.

Eine schlecht geplante und nicht richtig kalkulierte Geschäftsidee macht Sie flugs um einige tausend Euro ärmer. Beispiel Einzelhandel: Hier liegt der Gewinn zwar hauptsächlich im Einkauf, aber damit Sie überhaupt etwas verkaufen, müssen so viele Menschen Ihrer Zielgruppe wie möglich, erst einmal auf Sie aufmerksam werden.

 Viele sind der Meinung, dass sie erst einmal Ihr Geschäft eröffnen sollten nd später dann nach und nach ausbauen. Also: wenn es uns dann besser geht, können wir uns den „Luxus“ Werbung erlauben. Ein Trugschluss – Werbung macht man nicht, wenn es einem besser geht, sondern damit es besser geht… Aber mit etwas Überlegung lässt sich auch dieser Posten niedrig halten. Als erstes brauchen Sie natürlich ein aussagekräftiges Logo, vielleicht lässt sich bei dieser Gelegenheit auch schon die spätere Art der Kommunikation festlegen. Günstige Visitenkarten und Flyer stellen Onlinedruckereien her. Die sind meist um einiges presgünstiger als die Druckereien vor Ort. Hier zahlt es sich auch aus in ein gutes Gestaltungsraster investiert zu haben, das sich leicht an verschiedene Formate anpassen lässt.

Visitenkarten und Flyer verteilen Sie natürlich großflächig im Bekanntenkreis und legen sie auch im Laden aus. In manchen Städten gibt es auch Möglichkeiten kleine flyer und Kärtchen in Szenelokalen zu platzieren – die sogenannten „Edgarcards“ – vielleicht bietet Ihre Stadt ähnliche Möglichkeiten?

Haben Sie ein trendiges Firmenlogo – drucken Sie Shirts und verteilen Sie im Freundeskreis – vielleicht wollen ja einige Ihrer Bekannten für Sie Werbung laufen…

Achtung bei Eröffnungspreisen. Die sind auf die Eröffnung und einige Wochen danach begrenzt – hier kommt es immer wieder vor, dass missgünstige Konkurrenten mit Abmahnung drohen. Ein probates Mittel sind auch zwischendurch Aktionen, Preisausschreiben und Wettbewerbe. Bleiben Sie im Gespräch. Ein gutes Mittel dafür: PR, auch online, denn immer mehr Kunden informieren sich im Netz, bevor sie losziehen.

mehr zum Thema Start und Werbung finden Sie hier.

26. September 2012 von juergen.huemmer
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Marketingentwicklung mit dem Polaritätenprofil

Die Geschäftsidee steht, die Zielgruppe ist definiert, das Unternehmenslogo bereits entwickelt, jetzt braucht es noch eine Marketingstrategie um sich den Markt auch zu erschließen. Bevor das Unternehmen seine Marketingstrategie entwickelt, sollte es zuerst einen Soll-Ist-Abgleich vornehmen. Ein Mittel das nicht nur großen Unternehmen mit einer Marktforschungsabteilung vorbehalten ist, ist das sogenannte Polaritätenprofil. Bisher wurde es im normalen Geschäftsleben relativ wenig genutzt.

Was ist ein Polaritätenprofil?

In einer solchen Untersuchung werden immer einzelne Merkmale anhand ihrer Extremwerte dargestellt. Beispiel Temperatur: kalt, heiß. Auf einer Skala von -3 bis +3 muss ein Wert gefunden werden. Für den Marketingbereich ist es sinnvoll, die Werte zugrunde zu legen, in denen das Unternehmen sich von seinen Wettbewerbern unterscheiden muss, weil es mit diesen direkt vergleichbar ist. Ein solches Polaritätenprofil dient vor allem dazu, im Unternehmen Klarheit über bestehende Werte und Ziele zu schaffen. Der Nullpunkt in der Mitte sollte aber nach Möglichkeit vermieden werden – hier ist zu viel Neutralität eher schädlich, weil sich so kein klares Profil entwickel lässt.

Aus den Ergebnissen dieser Untersuchung ergibt sich nahezu zwangsläufig der Maßnahmenplan.

12. September 2012 von juergen.huemmer
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St Pauli – wenn Piraten das Vereinslogo gestalten…

Auslöser für diesen Blogbeitrag ist meine Tochter, die von ihrer Hamburg-Stippvisite ein Totenkopfshirt mitbrachte (ohne Fußballfan zu sein).

Für die Marketingverantwortlichen eines Fußballvereins stellt sich die Frage nach der Charakterisierung der Zielgruppe. Bei einem Fußballverein sind das die Fans. Für den FC St. Pauli kann die Antwort nur lauten: einzigartig! Überdurchschnittlich viele weibliche Fans, alle Gesellschaftsschichten, wobei der Anteil von mittel bis gut verdienenden Fans überproportional hoch liegt, vermischt mit der autonomen Szene Hamburgs.

Die Geschichte des Totenkopfs als Symbol des FC St. Pauli, das mittlerweile an Bekanntheit das eigentliche Vereinslogo überflügelt hat, begann Mitte der 80er Jahre., als sich am Millerntor eine Fan-Szene  etablierte, die das Bild des  Vereins entscheidend prägen sollte. Damals trafen sich die Bewohner der besetzten Häuser aus der Hafenstraße im „schwarzen Block“. Einer von ihnen „Doc Mabuse“ genannt nahm wohl als erster eine Totenkopfflagge mit ins Stadion und fand bald viele Nachahmer. Damals stand der Totenkopf  traditionell für den Kampf arm gegen reich und wurde von den Vereinsverantwortlichen nicht gerne gesehen… Da der offizielle Fanshop nicht auf die steigende Nachfrage reagierte, wurde ein Fanladen  von Fans gegründet, der Sweatshirts und Tassen unter das Volk brachte. Mit so großem Erfolg, das das Merchandising doch bald wieder das inoffizielle „Vereinslogo“ vermarktete… Dieses Vereinslogo wurde also nicht von Marketingspezialisten entwickelt, sondern wuchs aus dem Herzen der Fanszene.

03. September 2012 von juergen.huemmer
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Corporate Design – Was macht eine Firma zur starken Marke?

Ist das Firmenlogo nicht auch gleich das Corporate Design?

Sie haben die wichtigsten ersten Schritte hinter sich gebracht. Sie haben ein Produkt, von dem Sie überzeugt sind (oder eine Dienstleistung). Sie haben sich ein Firmenlogo erstellen lassen in dem Sie sich wiederfinden. Der erste Kontakt zu potentiellen Kunden ist hergestellt. Reicht das, um dauerhaft Erfolg zu haben? Haben Sie schon über ein Corporate Design nachgedacht? Oder ist das nur was für große Firmen? Ihr Corporate Design ist die Grundlage Ihrer Außendarstellung, es zeigt die Unternehmenswerte und Ihre Geschäftsidee.

Das Corporate Design ist die Grundlage Ihrer Außendarstellung. In ihm zeigen sich die Geschäftsidee, die Unternehmenswerte und der Erfolg. Der berühmte Designer Otl Aicher (Corporate Design für die Lufthansa und die Olympischen Spiele in München) sagte es einmal so: “Das Erscheinungsbild ist nicht nur das Äussere (…). Es ist das Eigentliche. Man kann nicht existieren, ohne sich zu zeigen, und wie man sich zeigt, so ist man.” Das Design positioniert die Firma nach innen und nach außen.

Was aber gehört nun zu diesem CD genannten Gestaltungsanweisungen?

Die meisten verstehen darunter lediglich die Gestaltung des Logos. Dazu gehören aber alle visuellen Elemente eines Unternehmens im einheitlichen, verbindlichen Design.
sldo:

  • das Logo (Wort, Bildmarke, oder eine Kombination aus beidem) 
  • Unternehmens-farben und -Schrift 
  • die Gestaltungsrichtlinien 
  • die  allgemeinen Kommunikationsmittel (Geschäftsausstattung, Präsentationen, Broschüren, Online-Auftritt)

Es ist übrigens nie zu spät ein Corporate Design einzuführen. Wenn  Sie dies aber tun, bevor Sie Ihr erstes Produkt, oder Ihre erste Dienstleistung verkaufen, wird sich das später für Sie rechnen.. Gutes Unternehmens-Design transportiert die Qualität Ihres Angebotes. Bei frühzeitigem Einbinden eines guten Designers lassen sich so  jede Menge Kosten sparen, die durch eine spätere Einführung verursacht würden.


mehr zum Thema Corporate Design finden Sie hier:

23. August 2012 von juergen.huemmer
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Jaguar – man ist nie zu alt für ein facelifting…

Die Traditionsmarke Jaguar (immerhin gibt es die Automarke seit 90 Jahren) hat eine globale Marketing-Aktion gestartet und in diesem Rahmen auch die neuen Anzeigen mit neuer Typografie und einem neuen Logo ausgestattet. Die Marke, die ja mittlerweile zum indischen Tata-Konzern gehört und seitdem auch designmäßig neue Wege geht (sehr gelungen, meines Erachtens) schlägt dabei mit dem plastischen Chromlook eine Richtung ein, die neben anderen traditionsreichen Automarken wie etwa Peugeot, Citroën, Audi, oder Mercedes-Benz auch einige chinesische Automarken gehen. Mit jeder Überarbeitung eines „klassischen“ Autologos in ein chromfarbene, plastisches Emblem wird allerdings die Herausforderung größer, mit Hilfe des Firmenlogos ein Unterscheidungsmerkmal zu schaffen.

Wobei das Ergebnis des Logo-Relaunches bei Jaguar durchaus als gelungen bezeichnet werden darf. Der Schriftzug stellt dabei eine völlige Neuschöpfung dar – etwas gedrungener als zuvor. Der springende Jaguar behielt die ursprüngliche Form, die plastische Interpretation wurde ziemlich exakt von der bestehenden Zeichnung abgeleitet. Durch die Plastizität wirkt die neue Bildmarke jetzt markanter und dennoch eleganter. Was gleichblieb: die Sprungrichtung des Jaguars von rechts nach links – gegen die Leserichtung.

mehr zum Thema Logodesign!

19. August 2012 von juergen.huemmer
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Fünf Apps, die auf jedes Smartphone gehören

Heute stelle ich euch die meiner Meinung nach fünf wichtigsten Apps aus dem aktuellen AppStore vor. Es handelt sich um solche, die jeder einmal ausprobiert haben sollte. Die vorinstallierten Apps werden dabei außer Acht gelassen.

Wird man überraschend auf der Straße angesprochen und soll schnell entscheiden, welches die von der Person meist genutzten Apps sind, so antwortet der Großteil wahrscheinlich mit „Facebook“ oder „Twitter“. Auch der Nachrichtendienst „WhatsApp“ wird sicherlich häufig genannt. Nun hört es jedoch schon auf. Welche Apps belegen die anderen vier Plätze?

 

1.Platz 

 

geht somit an die Apps Facebook, Twitter und WhatsApp aufgrund ihrer Dominanz und ihrer starken Nutzerzahlen. Wer nicht wenigstens eines der drei ausprobiert hat, ist entweder nicht im Besitz eines Smartphones oder hat keine Apple-ID.

2. Platz

 

sind verdient die Musikerkennungsdienste „Shazam“ und „SoundHound“. Jeder kennt das: man sitzt im Auto, ist im Kaufhaus unterwegs oder hört Musik in einem Restaurant. Kennt man die gespielten Titel nicht, so ist schnell das Handy gezogen und die Apps geben den Titel mit Künstler preis. Welche der beiden Dienste besser ist, muss jeder selbst herausfinden. Einen Pluspunkt bekommt jedoch Soundhound, da man dort auch selbst Lieder singen/summen kann, wenn einem die Melodie bekannt ist. Liegt man ungefähr richtig, so erkennt die App auch das.

3.Platz

 

ist Find & Go, Navigon und GPS Navigation. Navis? Das sind doch diese klobigen Dinger mit der Computerstimme! Das ist dank Navigationsapps nicht mehr so. Die heutige Generation Smartphone ist flach und hübsch designt. Bei Find & Go lassen sich sogar Stimmen berühmter Persönlichkeiten einstellen, wie zum Beispiel die von Joche Gonzales oder die von Franz Beckenbauer. Mobile Navigationssysteme sagen nicht mehr nur noch stupide den Weg an, sondern sie begleiten einen zum Shoppen, sagen wo die nächste Tankstelle ist oder geben Kaufempfehlungen. Die GPS Navigation von „skobbler“ ist dazu mit 1,59€ vom Preis her sehr attraktiv.

4.Platz

 

für ZATTOO! Live Fernsehen immer und überall? Das ist mit ZATTOO! möglich. Mit einer guten Datenverbindung (3G oder WiFi) kann die App gestartet werden und eine Auswahl aus unterschiedlichen öffentlich rechtlichen Sendern ist abrufbar. Leider nur der 4. Platz, da es erstens ohne Premium-Account mit Werbung läuft und zweitens keine privaten Sender zu finden sind. Simpsons, GZSZ oder taff fallen damit leider flach.

5.Platz

 

an Instagram. Bilder sind schnell gemacht, aber ob diese dann auch gut aussehen, steht in Frage. Dabei kann Instagram helfen. Einfach das Foto mit ein paar Effekten versehen und schon sieht es aus wie eine echt professionelle Fotografie. Die App-Programmierer von Instagram verkauften ihr Projekt im April 2012 für 1 Milliarde US-Dollar an Facebook.

Viele dieser Apps haben ihre Erfinder reich gemacht. So auch die Entwickler von Instagram. Die erste Anlaufstation für Ideenreiche ist meistens eine Projektvermittlungsplattform wie „twago“. Dort kann man seine Idee als Projekt ausschreiben und bekommt in kürzester Zeit unzählige Angebote von Experten aus aller Welt.

 

Autor: Julian Redlich

17. August 2012 von juergen.huemmer
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Der erste Kontakt: Flyer und Plakate für den Existenzgründer.

Was entscheidet über Erfolg oder Misserfolg einer Existenzgründung?

Das hängt nicht nur von der Geschäftsidee oder der Qualität der angebotenen Produkte und Leistungen ab, sondern ganz besonders auch von der Verkaufsstrategie. Dazu gehören auch die richtigen Mittel und deren zielgerichteter Einsatz.

Aber was sind die richtigen Mittel und wie sehen sie aus? Neben einer vernünftigen Briefschaft (Briefpapier, Visitenkarten mit Firmenlogo) und zusätzlich zur gut gemachten website taugen Plakate und Flyer für den ersten Aquiseerfolg. Seine Mittel sollte der Gründer abhängig von Branche und Zielgruppe wählen. Plakate lassen sich standortgenau buchen. So könnte zum Beispiel der selbständige Schreinermeister seine Dienste beim Küchenaufbau gegenüber vom Möbelstudio anbieten (das wurde auch schon mit großem Erfolg praktiziert).

Die Werbemittel entbinden aber nicht vom Druck der persönlichen Aquise. Dabei kann die gut gemachte Darstellung der eigenen Leistungen durchaus helfen. Das kann zum Start auch mit einem 2 bis 6 seitigen kleinen Flyer funktionieren. Und ganz wichtig: von Anfang an am eigenen Auftritt feilen. Das heißt: Firmenlogo, Firmenfarben, eine einheitliche Schriftgestaltung lassen das junge Unternehmen in den Augen der Zielgruppe seriös und verlässlich erscheinen. Wenn Visitenkarte und homepage in grau-blau gehalten sind, ist ein quietschgrüner Flyer zwar aufmerksamkeitsstark, schadet auf Dauer aber Ihrem Firmenauftritt. Aus diesem Grund sollten sich auch Ihre zentralen Bildelemente auf allen Mittel immer wiederfinden. Und: Logo nicht vergessen…

Sowohl bei Flyern, wie bei Plakaten handelt es sich um recht kostengünstige Kommunikationsmittel – so ein Großflächenplakat kostet zwischen 8 und 20 Euro am Tag in Würzburg (meine Heimatstadt,eigene Recherche), tausend Flyer gibt es bei Onlinedruckereien für etwa hundert Euro. Jetzt fehlt dann eigentlich nur noch die gute Idee, das aufmerksamkeitsstarke Motiv…

mehr zum Thema Ideenfindung finden Sie hier…

03. August 2012 von juergen.huemmer
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besseres Produkt, oder bessere Marke?

Einer der großen (und teuren) Denkfehler im Marketing: Wir haben das bessere Produkt, als die Konkurrenz, bieten es auch noch am Günstigsten an, müssen also Erfolg haben!

Immer noch suchen viele Unternehmen ihr Heil in besseren Produkten. Blickt man aber auf den Markt, so gewinnt in der Regel nicht das bessere Produkt sondern die bessere Marke.

Noch immer glauben viele, dass letztendlich das Produkt über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. So wollte zum Beispiel die Coca-Cola-Company, für viele ein Vorreiter beim modernen Marketing, in den 80er Jahren Coca-Cola durch „New Coke“ ersetzen. Damals kam Konkurrent Pepsi mit dem Slogan „the choice of a new generation“ dem Marktführer  allerdings bedenklich nahe, und das, obwohl in Geschmacksblindtests  „New Coke“ die Konkurrenz und das alte Coca Cola ausstach. Beim Verkauf war das neue Cola allerdings ein Desaster.

Das zeigt ganz klar: das Produkt muss zwar gut sein, dies ist aber nicht allein entscheidend für den Erfolg. Denn der Kunde muss es auch verstehen und glauben,  dass er es hier mit dem besten Produkt zu tun hat. Wenn es also zwei Arten von Qualität gibt, – zum einen die tatsächliche, messbare des Produktes, zum anderen die wahrgenommene Qualität in den Köpfen der Kunden, wie beeinflusst man die wahrgenommene? Wer langfristig mit seinem Geschäft erfolgreich sein will, muss dringend in den Aufbau seiner Marke investieren, zum einen durch gut gemachte Aussendarstellung (Corporate Design und Werbung), zum anderern durch gute Öffentlichkeitsarbeit. Dies entbindet natürlich nicht davon, auch eine gute tatsächliche Produktqualität zu bieten…

Hier erfahren Sie mehr zum Thema Markenentwicklung:

 

 

31. Juli 2012 von juergen.huemmer
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Besonderheit Tourismus-Logos

Das Logo für ein Land stellt eine besondere Herausforderung für die beauftragten Designer dar.

Hier sind natürlich nicht heraldische Wappen, oder Länderflaggen gemeint, sondern die offiziellen Zeichen für den Tourismus der jeweiligen Länder. Wie anhand der untenstehenden Beispiele zu sehen, finden gern die Nationalfarben des jeweiligen Landes Verwendung bei der Logogestaltung, oder ein landestypisches Symbol.

Natürlich ist die Suche nach einem Logo, das das ganze Land repräsentieren soll, ein langwieriger Prozeß mit unterschiedlichen Entscheidungsgremien und daher auch entsprechend kostspielig. So ein Auftrag wird meist an eine renommierte Agentur aus dem jeweiligen Land nach einer aufwändigen Ausschreibung vergeben. Um so peinlicher, was sich nach der Präsentation des Tourismus-Logos für Rumänien auf der Weltausstellung in Shanghai zutrug:

Wenige Stunden nach dem Launch des neuen Tourismus-Logos hatten rumänische Blogger bereits darauf hingewiesen, dass eines der zentralen Elemente des Markenzeichens, nämlich das Blatt, identisch sei mit einer Grafik, die bei verschiedenen Online-Bildagenturen für 250 Dollar heruntergeladen werden kann und auch längst das Firmenzeichen eines britischen Öko-Transporteurs ziert. Das neue Logo soll inklusive Slogan (explore the carpathian garden) immerhin 900.000 Dollar gekostet haben… Das internationale Konsortium THR-TNS − Asesores en Turismo, Hoteleria y Recreacion SA und Taylor Nelson Sofres −, das bereits für die Länder Spanien, Kroatien, Argentinien oder Griechenland Logos gezeichnet hatte, wurde zu einer Stellungnahme aufgefordert.

wie Sie ein stimmiges Logo ohne Kopie bekommen: mehr dazu hier!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27. Juli 2012 von juergen.huemmer
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